Weihnachten in Ostpreußen


Frohe Weihnachten und ein gesegnetes und

glückliches neues Jahr wünschen die Delegierten allen Züchtern und Freunden unseres Zuchtbezirks

In jedem Jahr zur Weihnachtszeit, wenn Hof und Fluren eingeschneit und weihnachtlich geschmückt die Straßen und Tannenbäum' auf Markt und Gassen, wenn Weihnachtsduft in allen Räumen, die Kinder nachts vom Christkind träumen, auf Tannengrün die Kerze brennt, dann ist Advent.

Bald naht ersehnt die Heil'ge Nacht, in der uns einst das Heil gebracht. Vom Himmel rieselt sanft der Schnee, in weißem Kleid ruhn Feld und See. Der Christbaum strahIt im Kerzenschein, Lametta glänzt wie Edelstein. Gar schön die Kugeln anzuschaun, und Tannenduft erfülIt den Raum. Und unterm Baum bei Esel und Rind da liegt im Stall das Jesuskind, der Gottessohn, der Herr der Welt, und Hirten wachen auf dem Feld.

Zur Mette gehn die Leute gern, zu feiern die Geburt des Herrn. Die Nacht ist kalt, erstarrt der See, der Pferdeschlitten knirscht im Schnee. Es bimmeln die Glöckchen und singen, und hell die Schellen erklingen. Wie Sphärenmusik von Geisterhand ziehn rhythmisch Töne durch das Land.

So feierten wir die Ankunft des Herrn, der uns in seliger Nacht Erlösung, Heil und Frieden gebracht. Oh, segne uns gnädig mit gütiger Hand und unser liebes Ostpreußenland.

- Aloys Sommerfeld


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